Dienstag, 23. August 2016

"1000 Brücken und ein Kuss" von Lana Rotaru [Rezension]

Preis: 3,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 326 

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Meine Wertung: 5 Herzen

Reihe: /

Verlag: Carlsen Impress

Will ich kaufen!
 




 Kurzbeschreibung

 **Ein Versteckspiel unter dem Himmel Venedigs**
Emily kann ihr Auslandssemester in Venedig kaum noch erwarten und ihre Reise scheint auch perfekt zu beginnen. Die Sonne strahlt, in der Luft liegt Liebe und auf einer der schönsten Brücken Venedigs küsst sie ein wildfremder, aber verboten gut aussehender Italiener. Doch bei dem Fremden handelt es sich um den Sohn von Giuseppe Dandolo. Luca ist reich, berühmt und vor allem – verlobt. Emily hasst Klischees und dass sie wegen eines harmlosen Flirts selbst zu einem wird. Wütend und verwirrt zieht sie sich von Luca zurück, in dem Glauben ihn nie mehr wiederzusehen. Aber das Schicksal hat ganz andere Pläne für die beiden…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)



 Cover


Auf dem Cover sieht man den Rücken eines Mädchens vor der venezianischen Kulisse. Durch die warmen Farben ist es ein sehr sommerliches Cover, das zum Träumen einlädt. 

  

Meine Meinung


Handlung

Emily verlässt die Staaten, um ein Auslandssemester in Venedig machen zu können. Es ist genauso, wie sie es sich vorgestellt hat und dann wird sie auf einer Stadtführung auch noch von einem fremden, aber gutaussehenden Italiener geküsst. Der Kuss ist nicht Teil eines harmlosen Flirt, denn dafür ist Luca, der Fremde, in Venedig gar nicht so fremd. Er ist sogar ziemlich bekannt. Noch dazu verlobt. Die Verlobte Sophia erfährt durch die Klatschpresse von dem Kuss und sie ist durch ihre Beziehungen zur italienischen Mafia niemand, mit dem man sich anlegen sollte.

Trotz der offensichtlichen Gefahr können Emily und Luca sich nicht voneinander fernhalten und beginnen eine abenteuerliche Affäre, die früher oder später auffliegen muss.
Man darf sich von dem Cover nicht zum Denken verleiten lassen, dass es sich um einen lockerleichten Sommerroman handelt. Zum Teil ist die Geschichte genau das. Lockerleicht, romantisch und ist einfach nur Zucker. Für mich, die zu viel Kitsch nicht unbedingt mag, wurde ein perfekter Grad getroffen und durch die Verbindung von Sophia zur Mafia kommt Spannung und Action hinzu.
Das Ende kommt überraschend, ist nicht das, was ich erwartet hatte, nimmt mit und ist rundum gelungen.



Charaktere

Emily ist eine sympathische, mutige Protagonistin. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren und habe mit ihr gehofft und gebangt.
Auch Luca hat mir gut gefallen. Er hat sich wirklich gut entwickelt. Von einem jungen Mann, der nach den Wünschen seines Vaters gehandelt hat zu einem jungen Mann, der seinem Herz folgt und für sich selbst kämpft.



Schreibstil

Lana Rotarus Schreibstil gefällt mir nach wie vor sehr gut. Den ersten Teil der Black-Trilogie der Autorin hatte ich zuvor gelesen.
Ich muss sogar sagen, dass er mir in dieser Contemporary-Romanze besser gefallen hat. Das Feeling von Venedig ist wirklich gut herübergekommen. 



Fazit:

„1000 Brücken und ein Kuss“ ist ein Roman, der mehr erzählt als nur die Geschichte einer sommerlichen Romanze. Durch unerwartete Wendungen und die Geschichte um die Mafia ist es meiner Meinung nach ein Must-Have des Sommers.

 




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