Donnerstag, 25. August 2016

"Arya & Finn - Im Sonnenlicht" von Lisa Rosenbecker [Rezension]


Preis: 14,90 € (E-Book: 4,99 €)


Einband: Softcover (auch als E-Book erhältlich) 
Seitenanzahl: 380 Seiten


Altersempfehlung: ab 14 Jahre


Meine Wertung: 4 Herzen


Reihe: Die Chroniken von Maljonar #1


  



Kurzbeschreibung


Arya hat ihre Zukunft als Leibwächterin klar vor Augen: Sie will ihrer Freundin Elena um jeden Preis zur Seite stehen. Schon seit vielen Jahren bereitet sie sich darauf vor und nimmt sogar ihre verhasste Gabe in Kauf, die ein gut behütetes Geheimnis ist. Ebenso wie Elenas wahre Herkunft.
Aus diesem Grund lässt sich Arya auf eine Reise ein, bei der sie nicht nur mit ihrer Vergangenheit, sondern auch mit der Zukunft konfrontiert wird. Denn ihr Reisegefährte Finn weckt unbekannte Gefühle in ihr.
Doch während Arya versucht auf ihr Herz zu hören, kristallisiert sich eine Bedrohung für das gesamte Königreich heraus, der sich die Gefährten am Ende gemeinsam stellen müssen.
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Drachenmond Verlag)



Cover


Das in Blau gehaltene Cover wirkt geheimnisvoll und fantastisch. Die Eck-Ornamente des Covers findet man auch im Inneren des Buches wieder, was mir persönlich wirklich gut gefällt.


Meine Meinung

 

 

Handlung


Die Handlung wird aus der Perspektive der im Titel genannten Protagonisten erzählt. Das sind Arya, ein taffes Mädchen, das darauf hinarbeitet, die Leibwächterin ihrer Freundin Elena zu werden, und Finn, der als Streuner bekannt ist und als Händler durch das Land Maljonar reist.
Von ihrer besten Freundin Elena zu einer Reise durch das Königreich gedrängt, lernt Arya den Riesen Bero, Ilias, einen kleinen Jungen und eben Finn kennen, die Elena als Reisegefährten ausgesucht hat.

Obwohl Arya anfangs nicht zufrieden ist mit der Situation und den Gefährten misstraut, freundet sie sich irgendwann mit der Lage an. Es wird ihr leichter gemacht, weil der charmante Finn sie nicht kalt lässt. Die ungleiche Reisetruppe erkundet nicht nur Land und Leute, sondern, konfrontiert miteinander, ihrer Vergangenheit und ihrer Zukunft, ist es eine Reise, um zu sich selbst zu finden.

„Arya & Finn – Im Sonnenlicht“ ist ein Roman mit einer wirklich tollen Idee. Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist geheimnisvoll, fantastisch und ein Ort, den ich gerne besuchen würde. Dazu kommen Menschen, die mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten begabt sind. Im Falle unserer Protagonistin mit einer Gabe, die sie eher als Fluch betrachtet.
Die Reise, auf die sich die Gefährten begeben, ist spannend, aber nicht sehr Action geladen. Im Vordergrund stehen die Beziehungen der Figuren und die Charakterentwicklung. Ein wenig Action lässt sich erst im hinteren Drittel des Buches finden.
Mich persönlich hat es nicht wirklich gestört. Ich bin den Charakteren gerne auf ihrer Reise zu sich selbst gefolgt.



Charaktere


Mit Arya und Finn hat Lisa Rosenbecker zwei unterschiedliche, aber sich ergänzende Charaktere erschaffen. Arya, die sich zu Beginn recht unnahbar und stark gibt, als Leibwächterin arbeitet und unter ihrer Gabe leidet und Finn, der durch das Land streift, das Leben nicht so ernst nimmt und in Bero und Ilias seine Familie gefunden hat.
Die drei männlichen Figuren haben es mir wirklich angetan. Ilias ist einfach nur goldig und Finn ist charmant und witzig.

Die Charaktere entwickeln sich alle weiter und kommen stärker und reifer von der Reise zurück.

Der einzige Schwachpunkt, den ich gefunden habe, war der Antagonist. Mich persönlich hat er nicht überzeugt und leider war es schon früh offensichtlich, um wen es sich bei dem Antagonisten handelt. Da er aber generell nur eine kleine Rolle einnimmt und der Fokus nicht auf dem Konflikt dieser zwei Parteien liegt, sondern auf den Gefährten, ist dies nur ein kleiner Makel.



Schreibstil



Lisa Rosenbeckers Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Er lässt sich locker Lesen und es ist detailreich und genau beschrieben, sodass ich mir ein tolles Bild der Welt im Kopf machen konnte.



Fazit:


Mit Maljonar hat Lisa Rosenbecker eine tolle Welt geschaffen, die definitiv eine Reise wert war. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wo ich ein zweites Mal nach Maljonar kommen darf, um Ilias Geschichte zu verfolgen.

 








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