Sonntag, 7. August 2016

"Luca & Allegra - Liebe keinen Montague" von Stefanie Hasse [Rezension]

Preis: 3,99 €

Einband: E-Book

Seitenanzahl: 280

Altersempfehlung: ab 14

Meine Wertung: 5 Herzen

Reihe: Luca und Allegra #1

Verlag: Carlsen Impress

Will ich kaufen!

 

 

Kurzbeschreibung

**Romeo & Juliet never die…**
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress)



Cover

 

Ich bin ein Fan von Masken. Besonders von solchen Verschnörkelten, die nicht übermäßig bunt sind und glitzern.  Daher gefiel mir das Cover auf Anhieb. Der helle Hintergrund und die dunkle Maske bilden außerdem einen schönen Kontrast und das dunkle Auge des Mädchens kommen gut zur Geltung.

Meine Meinung

 

Handlung

 

Die Handlung spielt in Italien am Gardasee. Durch Stefanies einfachen, aber bildlichen Schreibstil wurde diese Kulisse wirklich greifbar und für mich war es eine zweite kleine Reise an den Gardasee, die einige Erinnerungen an meinen eigenen Urlaub wieder erweckt hat.

Wie man dem Klappentext entnehmen kann, wird die klassische Liebesgeschichte von „Romeo & Juliet“ aufgegriffen. Das war für mich der erste Grund das Buch zu lesen, da ich mich in meiner Schulzeit ausgiebig mit der Thematik beschäftigt habe und mir Shakespeares Stück gut gefällt.
Zudem hat es mich neugierig gemacht, welche fantastischen Elemente in die Geschichte eingearbeitet wurden.
Unsere Protagonistin Allegra, eine in Deutschland aufgewachsene Italienerin, reist mit ihrer besten Freundin an den Gardasee, um dort Urlaub zu machen. Der Urlaub wird anders als erwartet, als sie Luca Montague begegnet und von einem Fluch erfährt, der mehr mit ihrem Leben verwoben ist, als sie ahnt.
Mich hat die unvorhersehbare Handlung vor allem durch die Elemente der Mythologie überzeugt, die Stefanie in die Geschichte eingebaut hat, und durch den Umgang mit der „Liebe auf den ersten Blick“. 

Charaktere


Allegra ist weltoffen und herzensgut. Ich habe sie beim Lesen sehr schnell ins Herz geschlossen. Anfangs war ich leicht abgeschreckt, weil sie sehr schnell alles glaubt und annimmt, aber letztendlich musste ich feststellen, dass der Optimismus und das Vertrauen in die Menschen, das sie ihr die Wahrheit erzählen, einfach Teil ihres Charakters ist.
Ich habe besonders Alessandro ins Herz geschlossen. Er ist wirklich ein toller Charakter.
Luca, der männliche Protagonist, hat einige charmante und süße Auftritte. Leider kommt er im Laufe der Handlung ein wenig zu kurz. Deswegen freue ich mich sehr auf Teil zwei, in dem man mehr von ihm lesen kann.


Fazit:

Ein gelungener Auftakt, absolut lesenswert. Geheimnisvoll und tragisch. „Romeo & Juliet“ in einem spannenden, geheimnisvollen Gewand.


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