Donnerstag, 15. September 2016

"Black - Das Herz der Panther" von Lana Rotaru [Rezension]

Preis: 3,99 €

Einband: E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)

Seitenanzahl: 530

Meine Wertung: 4 Herzen

Reihe: Black #1

Verlag: /
 

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Kurzbeschreibung

„Ich kenne keine Frau, die so kratzbürstig, rechthaberisch und widerspenstig ist wie du. Und auch keine, die so sanftmütig, mutig und liebevoll ist.“

Lia führt ein gewöhnliches Leben als Highschool-Schülerin, bis Graham und Alexander Black in ihr Leben treten. Wieso hat sie plötzlich das ständige Gefühl, beobachtet zu werden. Und wie schaffen es die beiden Brüder, immer zur richtigen Zeit da zu sein, um sie zu retten?
Schnell wird Lia klar, dass die Blacks ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften muss, um die ganze Wahrheit über ihr eigenes Leben zu erfahren.
Aber kann sie den Blacks vertrauen oder sind sie sogar der Grund für die drohende Gefahr?
Soll Lia auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem mehr auf dem Spiel steht als nur das eigene Leben. 



Cover

Das Cover ist fast gänzlich schwarz mit gelben Highlights. Auf der linken Seite sieht man eine junge Frau, vermutlich unsere Protagonistin Lia und im Hintergrund auf der linken Seite erkennt man eine schwarzen Panther. Die gelben Blüten geben dem Cover etwas Kunstvolles. Mir gefällt es wahnsinnig gut, besonders weil die Cover der Reihe wunderbar aufeinander abgestimmt sind.



Meine Meinung:


 

Handlung


Die Handlung wird aus der Perspektive der Protagonistin Lia erzählt. Lia ist Highschool-Schülerin, Cheerleaderin und hat als solche einen Freund der Sportmannschaft. Ihr Leben ist weitestgehend normal, bis die Blacks auf der Bildfläche auftauchen. Graham und Alexander Black sind gutaussehend, kommen gut an und vor allem sind sie von Geheimnissen umgeben. Lia fühlt sich zu ihnen hingezogen, aber das Verhalten der beiden verwirrt sie zugleich.
Nach und nach findet sie heraus, dass sie ihre Schicksäle miteinander verbunden sind. Verbunden durch etwas, was sie sich niemals hätte ausmalen können.
Die Liebesgeschichte, die sich aufbaut, ist zentraler Teil der Handlung. Lia fühlt sich zu beiden Brüdern hingezogen, obwohl Graham sie zu hassen scheint, und als Leser begibt man sich auf eine Reise der Unentschlossenheit. Nicht nur Lia ist sich ihrer Gefühle nicht sicher, ich war es mir auch nicht. Mal dachte ich, ich sähe sie lieber an Alexanders Seite, mal an Grahams Seite. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle. Der Fokus lag sehr stark auf der Beziehungsebene, manchmal etwas zu stark für meinen Geschmack, da ich eigentlich nicht auf dieses Hin-und-Her-Drama stehe.
Wirklich überzeugen konnte mich der Fantasy-Aspekt der Geschichte. Lana Rotaru hat mit Liebe ins Detail gearbeitet und eine interessante Hintergrundgeschichte erschaffen. Mit einigen Wendungen habe ich während des Lesens wirklich nicht gerechnet. Die Geschichte wurde umso unvorhersehbarer, desto weiter es auf das Ende zuging. Besonders gut haben mir die Szenen bei den Indianern gefallen. 


Charaktere


Lia ist, wie schon in der Kurzbeschreibung erwähnt, stur und kratzbürstig, ansonsten ist sie aber ziemlich normal und mir als Leser sehr sympathisch geworden. In Gefühlsdingen ist sie manchmal etwas unbeholfen und unentschlossen.
Graham und Alexander betrachten wir nur als Lias Sicht. Dementsprechend wirkten sie mir manchmal etwas zu perfekt. Sie opfern sich für Lia auf und sind Meister im romantische Reden schwingen. Sie haben das, was Mädchenherzen höher schlagen lässt. Mir waren sie auch sehr sympathisch, aber ich bin gespannt, ob sie in Band Zwei und Drei noch mehr Ecken und Kanten kriegen. Ich hoffe es doch sehr.


Schreibstil

Für Beschreibungen eignet sich Lanas Schreibstil wunderbar. Er ist bildlich und detailreich und erleichtert es einem, sich die Orte und Personen vorzustellen. Auch die Gefühle der Charaktere werden greifbarer.
In den Dialogen war er mir an manchen Punkten etwas zu geschwollen und kitschig, aber das liegt daran, dass ich nicht so sehr auf Kitsch stehe. Deswegen waren die romantischen Reden der Brüder manchmal etwas zu viel für mich. Wer so etwas liebt, kommt hier definitiv auf seine Kosten.




Mein Fazit:



„Black – Das Herz der Panther“ ist ein gelungener Auftakt. Mich hat er vor allem durch die Fantasy-Elemente überzeugt. Wer Fantasy mit einer guten Prise Liebesgeschichte mag, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.
Von mir gibt es 4 Herzen. 

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