Mittwoch, 26. Oktober 2016

"Plötzlich Banshee" von Nina MacKay [Rezension]

Titel: Plötzlich Banshee

Autorin: Nina MacKay

Einband: E-Book (auch als Taschenbuch erhältlich)

Preis: 12,99 € (Tb: 15,00 €)

Seitenanzahl: 400

Meine Wertung: 5 Herzen

Reihe: /

Verlag: Piper ivi

Will ich kaufen!





Kurzbeschreibung


Eine tollpatschige Todesfee und ihr Versuch, die Welt zu retten
Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Piper ivi)



Cover

Ich bin ein Fan von schwarzen Büchern, die mit bunten Motiven geschmückt, die Aufmerksamkeit fesseln. Das Cover von „Plötzlich Banshee“ ist dafür das perfekte Beispiel. Der Totenkopf mit den Schnörkeleien und die auffällige Schrift sind mir nicht nur einmal in einer Buchhandlung ins Auge gestochen.



Meine Meinung



Handlung

Die Privatdetektivin Alana kann die Lebensuhren ihrer Mitmenschen seit jeher sehen. Sie weiß, die genaue Zeit, wann sie das Zeitliche segnen. Begegnet sie einer Person, die nur noch wenige Tage oder Stunden zu leben hat, schreit sie wie eine Sirene los. Ihr bester Freund Clay ist der Meinung, dass sie eine irische Todesfee, eine Banshee, ist, aber Alana möchte das nicht wahrhaben. Als verschiedene Mordfälle in ihrer Heimatsstadt auftreten und sie die einzige Verbindungsstelle zu sein scheint, gerät sie ins Visier der Polizei. Genauer ins Visier von Detectiv Shane, denn sie kurzerhand Detective Sockenschuss tauft. Während sie versucht, ihn sich vom Hals zu halten, verdichten sich die Mordfälle und Alana kann die Existenz des Magischen nicht mehr leugnen.
Die Handlung ist aus Alanas Sicht erzählt. An einigen Stellen bekommen wir auch Einblick in die Gedanken anderer Personen, aber Alanas Sicht überwiegt deutlich. Als Leser werden wir ziemlich abrupt ins Geschehen geschmissen. Alana rettet gerade einer Person das Leben, danach hat man jedoch erst einmal eine kurze Verschnaufspause, Alana und die weiteren Handlungsträger kennenzulernen. Insgesamt konnte mich die Handlung wahnsinnig fesseln, sodass ich das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand gelegt habe. Gestern um halb zwei war ich dann endlich fertig. Die Mythen- und Sagengestalten und die damit erschaffene Welt ist interessant und liefert eine perfekte Bühne für die tollpatschige Todesfee, die versucht, Leben zu retten. Es hat mir große Freude bereitet, zu knobeln, wer denn hinter den Morden steckt, und herauszufinden, wem man trauen kann und wem nicht.
Die finale Sequenz hatte es in sich und hat dem Ganzen einen krönenden Abschluss gegeben.


Charaktere

Alana ist eine sympathische, tollpatschige Protagonistin. Sie zieht als Banshee das Unglück magisch an und bringt sich dadurch in die unmöglichsten Situationen. Sie hat ein Händchen dafür, sich besonders vor Detectiv Shane zu blamieren. Ich fand es interessant, dass sie als Todesfee so dahinter her war, ihren Mitmenschen das Leben zu retten, sodass sie sich selbst mehr als einmal in Gefahr brachte.
Detectiv Shane ist ebenfalls ein liebenswerter Charakter. Leider erfahren wir wenig über seinen Hintergrund und seine Vorgeschichte. Sie wird lediglich angedeutet.
Mein persönlicher Liebling ist Clay. Er ist einfach zu goldig und die Freundschaft zu Alana steht für ihn an erster Stelle.



Schreibstil

„Plötzlich Banshee“ ist nun das dritte Buch, das ich von Nina MacKay gelesen habe. Wie gewohnt ist ihr Schreibstil humorvoll und leicht und flüssig zu lesen. Die Seiten fliegen nur dahin.




Mein Fazit:

Mit „Plötzlich Banshee“ hat Nina MacKay die perfekte Mischung aus Humor, Krimi und Fantasy getroffen. Mythen- und Sagengestalten liefern die perfekte Bühne für einen rasanten und spannenden Plot mit einer tollpatschigen Todesfee als Heldin.
 
Vielen Dank an Netgalley und den Piper Verlag für das Leseexemplar.

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