Montag, 3. Oktober 2016

"The Evil Me" von Stefanie Hasse [Rezension]

Titel: The Evil Me

AutorIn: Stefanie Hasse

Einband: E-Book

Preis: 3,99 €

Seitenanzahl: 340

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Meine Wertung: 5 Herzen

Verlag: Carlsen Impress 

Erscheinungstag: 6. Oktober 2016 

Will ich kaufen!

 


Kurzbeschreibung
**Du kennst niemanden weniger als dich selbst…**
Eine bessere Welt, ein erweiterter Horizont, grenzenloses Wissen und die ununterbrochene Möglichkeit, mit jedem und allen in Verbindung zu treten – das und noch viel mehr verspricht die Koryphäe Zukunft, der MindLog. Monica wartet gefühlt schon ihr ganzes Leben darauf, endlich den Chip eingepflanzt zu bekommen. Fast alle in ihrem Freundeskreis haben ihn bereits und der Graben zwischen ihnen wird immer tiefer. Als es zu ihrem achtzehnten Geburtstag endlich dazu kommt, ist die Erfahrung überwältigend. Doch dann beginnen ihre Freunde sich zu verändern. Auf Blackouts folgen unheimliche Identitätsstörungen und böse Taten. Was ist nur mit ihren Freunden los? Und was geschieht mit ihr, wenn sie selbst das Bewusstsein verliert…?
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Impress.)


Cover
Eine junge Frau stellt das Zentrum des Covers dar. Sie schaut mit düsteren Blick in die Kamera und es wirkt, als stelle sie den Kragen einer Jacke hoch. Die Farben Pink, Lila, Schwarz sind um sie herum und vermischen sich. Der Titel wirkt, als sei er von hinten angestrahlt. Am besten gefallen mir die kleinen Ornamente, die eingebaut worden sind.



Meine Meinung

 
Handlung
Die Handlung spielt in einer vermutlich nicht weit entfernten Zukunft. Statt Handys benutzen die Menschen sogenannte Implantate, die in den Kopf eingesetzt und mit dem Gehirn verbunden werden. So kann man jederzeit auf das Netzwerk zugreifen und ist eigentlich nicht mehr offline.
Die Handlung wird zum größtenteil aus der personalen Sicht von Monica, unsere Protagonistin erzählt. Sie besitzt noch kein Implantat, dabei wünscht sie es sich so sehr, damit sie wieder dazugehören kann. Mit ihrem achtzehnten Geburtstag lässt sie es sich einpflanzen.
Zur selben Zeit beginnt etwas Komisches in ihrer Umgebung. Ihre engsten Freunde und ihre Familie, die sie ihr Leben lang kennt, verhalten sich wie ausgewechselt. Die Kriminalität in ihrer Stadt nimmt zu und die Betroffenen plädieren auf Blackouts. Monica will herausfinden, was es damit auf sich hat und dem ein Ende setzen.

Spannend. Anders kann ich die Handlung nicht beschreiben. Spannend und fesselnd. Man will das Buch nicht aus der Hand legen und man will es doch. Das muss ich vielleicht ausführen. Warum will man ein so spannendes Buch aus der Hand legen? Weil es so beklemmend ist. Das Szenario, das Stefanie Hasse hier aufgreift, ist gar nicht abwegig. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass wir einmal so leben. Aber wie sie es geschrieben hat, löste in mir während des Lesens die ganze Zeit ein beklemmendes Gefühl hervor, dem man eigentlich entfliehen will.
Es ist spannend bis zum Schluss und die Auflösung kann überraschen. Man fiebert und rätselt, Vermutung auf die halbe Lösung hatte ich erst kurz bevor sie auch aufgelöst wurde.
Und dann kam das Ende. Grandios. Genial. Erschreckend. Ein guter Schluss für diese Handlung.



Charaktere
Monica hat einen wunderbaren Freund, eine tolle Familie, eine angesagte Clique. Sie fühlt sich, weil ihr das Implantat fehlt, dennoch nicht ganz zugehörig. Im Angesicht der Sachen, die passieren, ist sie ein starker Charakter, der Mut beweist, wenn es drauf ankommt.
Ansonsten kann man sagen, dass man oft nicht weiß, wem man trauen kann. Es ist ein ständiges Auf und Ab und sich fragen, ob der andere nicht gerade wieder einen Blackout hat. Das war echt gut und hat es auch noch einmal spannender gemacht.


Schreibstil
Stefanie Hasses Schreibstil war wie gewohnt einfach zu lesen. Mit ihren Worten hat sie die Stimmung mega gut aufgebaut. Am besten gelungen fand ich die wenigen Kapitel aus der Ich-Perspektive, aber was es mit denen auf sich hat, muss man selbst herausfinden.


Mein Fazit:
Mit „The Evil Me“ ist Stefanie Hasse der Genrewechsel gut gelungen. Die Handlung ist spannend und fesselnd und die Stimmung wird gut aufgebaut.
Von mir gibt es 5 Herzen.

Vielen Dank an die Organisatoren der Leserunde auf Lovelybooks.de, in deren Zuge ich das Lesexemplar gewonnen habe.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar =)