Mittwoch, 11. Januar 2017

"Lost in Strange Eyes" von Johanna Danninger [Rezension]

Titel: Lost in Strange Eyes

AutorIn: Johanna Danninger

Reihe: /
_____________________________

Verlag: Dark Diamonds

Format: E-Book

Preis: 4,99 €

Seitenanzahl: 540

Altersempfehlung: ab 16 Jahren
_____________________________

Meine Wertung: 5 Herzen





**Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**
Die 19-jĂ€hrige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen MĂ€chte schließlich ihre Welt ĂŒbernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten KĂ€mpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurĂŒckzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerĂ€t in die FĂ€nge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
Die Erstausgabe dieses Romans erschien 2015 unter dem Titel »Meyruka. Die goldene Kriegerin« bei Carlsen Impress.
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Dark Diamonds.)





Auf dem Cover ist die Protagonistin Meyruka abgebildet, die man gut an ihrem goldenen Haar und den stechend blauen Augen erkennt. Sie schaut in die Ferne. Der Hintergrund ist in einem dunklen GrĂŒn gehalten und schimmert geheimnisvoll. Schlicht, aber schön. VerrĂ€t nur gar nicht, in welche Richtung es geht.



Die Erde ist von den Kytharern eingenommen worden. Die Menschheit ist versklavt und nur eine Handvoll Menschen hat sich im Untergrund versteckt. Darunter Meyruka, die 19-jĂ€hrige AnfĂŒhrerin der Rebellen. Sie warten nur auf den richtigen Moment, um die Erde wieder zu befreien. Dieses Unterfangen ist nicht ganz so einfach, besonders als sie auf den Captain Syn Leroi trifft, denn er scheint der einzige zu sein, der sie wirklich ernstnimmt.
Okay, vorweg. Wenn es eigentlich eine Sache gibt, die ich nicht mag, dann sind es Alien-Invasionen und Zombie-Apokalypsen. Ich kann nicht genau sagen, was mich daran stört, aber ich mag es nicht. Allerdings hat mir dieses Werk aus Johanna Danningers Feder bewiesen, dass ich nicht mit Vorurteilen an diese Thematik gehen darf. Sie hat es geschafft, mich zu faszinieren und an die Seiten zu fesseln. Die Welt, die sie erschaffen hat, ist einfach wow. Es ist unsere Welt in der Zukunft und doch so anders. Wiederholt verblĂŒfft sie mich mit einem Weltenbau mit Liebe zum Detail. Wie sonst lĂ€sst sich erklĂ€ren, wie gut sie die Kultur und die Natur der Kytharer dargestellt hat. Und die Technik erst!
Die Handlung war fĂŒr mich durchgehend fesseln. Ein Maß an Spannung wird gehalten, indem wir zwischen den Sichten von Syn und Mey, aber auch dem Obersten Senator der Kytharer wechseln. So lernt man die Charaktere ausreichend kennen, aber man hat oft stellen, wo man nur vermuten kann, was im Kopf des jeweils anderen vorgeht. Zudem weiß man nie ganz genau, wie der Plan der Rebellen aussieht, weil immer interessante Details verborgen blieben. Mit fortschreitender Prozentzahl manifestierte sich in mir eine Angst, weil ich eine Vorahnung hatte. Daher musste ich unbedingt weiterlesen.
Ein weiteres Plus der Handlung ist die wunderbare Entwicklung der Liebesgeschichte. Real, nicht zu schnell und nicht zu langsam. Wirklich gut gemacht.


Ich mag starke weibliche Protagonisten. Meyruka reiht sich definitiv in die Reihe dieser ein. Sie ist kampferprobt, lĂ€sst sich nicht unterkriegen und gibt unserem lieben Captain nicht nur eine Abreibung. Sie steht fĂŒr das ein, was sie glaubt und lĂ€sst nur wenig Menschen hinter ihre penibel aufgebaute Fassade schauen.
Dennoch ist mein Liebling Syn Leroi. Er fasziniert. Er ist dafĂŒr auf die Erde gekommen, um Befehle zu befolgen und beginnt zu zweifeln. Damit begibt er sich auf den Weg einer unglaublichen Charakterentwicklung. Hut ab!


Auch Johanna Danningers Schreibstil trĂ€gt dazu bei, dass die Geschichte so fesselnd ist. Mir gefiel er schon in „Secret Elements“ sehr gut und auch hier konnte sie wieder ĂŒberzeugen.




„Lost in Strange Eyes“ ist ein spannendes Werk, das mich meine Abneigung gegen außerirdische Invasionen vergessen ließ. Die spannende Handlung fesselte mich an die Seite und die faszinierende Welt der Kytharer und Rebellen besticht mit Liebe zum Detail. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich ĂŒber jeden Kommentar =)