Montag, 6. Februar 2017

"Chaosherz" von Teresa Sporrer [Rezension]

Titel: Chaosherz

AutorIn: Teresa Sporrer

Reihe: Chaos-Reihe #2
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Format: E-Book

Preis: 3,99 €

Seitenanzahl: 388

Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Meine Wertung: 4 Herzen



 
**Wenn das Chaos sich einen Weg in dein Herz sucht…**
Nach den Turbulenzen der letzten Monate ist das GlĂŒck fĂŒr May nur von kurzer Dauer. Als Junghexe wird sie nicht nur immer stĂ€rker in die chaotische Welt der Ă€gyptischen Götter hineingezogen, jetzt scheint auch noch Noah, der Junge, in den sie hoffnungslos verliebt ist, May nicht mehr zu mögen. Vom Liebeskummer ĂŒberwĂ€ltigt, beginnt ihre Magie sich zu verselbststĂ€ndigen und durch ihre NĂ€he geraten Mays MitschĂŒler mehr und mehr außer Kontrolle. Und plötzlich herrscht das pure Chaos an ihrer Highschool…

(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Im.press)


Es ist Ă€hnlich gestaltet wie die Erscheinung von „Chaoskuss“. Diesmal ĂŒberwiegt die Farbe Lila. Der Schriftzug und die Art gefallen mir nach wie vor. Leider kann ich dem Covermodel nichts abgewinnen, da sie nicht wirklich zu der Geschichte oder zu den Charakteren passen möchte. 




May muss sich an ihre neue IdentitĂ€t gewöhnen und daran, dass ihr Schwarm Noah endlich wieder einen Körper hat. Das wĂ€re sehr viel einfacher, wenn er ihr nicht permanent aus dem Weg gehen und sie ignorieren wĂŒrden.
In dem alltÀglichen Wahnsinn muss sie sich auch noch mit ihrem Vater herumschlagen, der nach siebzehn Jahren endlich Interesse an ihr zeigt. Es wÀre vermutlich weniger chaotisch, wenn er keine Àgyptische Gottheit wÀre. Zu dem erkennt sie, welche Magie wirklich in ihr wohnt.
Obwohl ich „Chaoskuss“ schon im letzten Sommer gelesen habe, bin ich schnell wieder in der Handlung angekommen. Was vor allem an Mays gedanklichen Zusammenfassungen gelegen hat, die mit Witz und Charme, dem Leser den Einstieg erleichtert hat. Es zeichnet sich schnell ab, dass mit Noah etwas nicht stimmt. Neben diesen Geheimnissen schlĂ€gt sich May weiterhin mit den TrĂ€umen herum, die sie in die Vergangenheit ihres Vaters katapultieren. Dies waren fĂŒr mich die interessantesten Szenen. Generell ist in diesem Band der Fokus sehr auf die Charaktere und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen gerichtet. Das stört nicht, aber wartet die ganze Zeit, dass nun der große Knall kommt, der sich ab und an andeutet, letztendlich aber erst im Finale auf uns wartet. Dieser Knall wird in diesem Band lediglich, besonders im letzten Kapitel, angedeutet.
Die Beziehung von May und Noah macht einen Satz, als er entscheidet, ihr nicht mehr aus dem Weg zu gehen. Wie wir es von Teresa gewohnt sind, erzÀhlt sie mit viel Humor.


May hat es nicht einfach. Schon immer war sie etwas sonderbar, aber nun weiß sie, dass Chaosmagie – böse Magie – in ihr schlummert. Sie muss lernen, ihre IdentitĂ€t anzunehmen und muss fĂŒr sich definieren, was fĂŒr sie „gut“ und „böse“ ist. Ihre Entwicklung verlĂ€uft in einem guten Tempo.
Noah ist in diesem Teil einfach nur wahnsinnig sĂŒĂŸ. Leider an einigen Stellen zu perfekt. Ihm fehlen noch Ecken und Kanten, aber ich denke, dass im dritten Teil noch ein wenig Drama auf uns zukommt. Ich lasse mich ĂŒberraschen.
Seth ist bisher der interessanteste Charakter und ich bin gespannt, wie er sich noch zeigt.


TWie wir es gewohnt sind, bedient sich Teresa einer jugendlichen Sprache, viel Humor und Sarkasmus. Die lockeren Dialoge machen ihre Geschichten aus und locker die Handlung auf.






„Chaosherz“ besticht mit seinem eigenen Charme. Wir lernen die Charaktere besser kennen und der große Showdown bauen sich auf. Der Fokus liegt auf dem Zwischenmenschlichen, deswegen fehlt an der einen oder anderen Stelle die Action. Daher schneidet er in meinen Augen ein Ticken schlechter ab als sein VorgĂ€nger. Dennoch ist er zu empfehlen.





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