Montag, 6. Februar 2017

"Chaoskuss" von Teresa Sporrer [Rezension]

Titel: Chaoskuss

AutorIn: Teresa Sporrer

Reihe: Chaos-Reihe #1
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Format: E-Book

Preis: 3,99 €

Seitenanzahl: 310

Altersempfehlung: ab 14 Jahren
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Meine Wertung: 5 Herzen



 

Das Leben der 17-jĂ€hrigen May wĂ€re so viel einfacher, wenn sie sich nur mit den typischen Teenie-Problemen herumschlagen mĂŒsste. Doch May ist nicht wie die anderen – sie ist eine Hexe. Und trotzdem muss sie an ihrer Schule das normale MĂ€dchen spielen. Immerhin ist sie nicht das einzige ĂŒbernatĂŒrliche Wesen dort, weshalb es neben dem alltĂ€glichen Highschoolwahnsinn auch Stress mit nervigen Vampiren, streitlustigen WalkĂŒren oder unzufriedenen DĂ€monen gibt. Aber dann lĂ€dt Noah – ein Mensch! – sie auf eine Halloweenparty ein und plötzlich scheint doch ein bisschen NormalitĂ€t in Mays Leben einzukehren. Aber nicht fĂŒr lange…
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Im.press)


Es gefĂ€llt mir wahnsinnig gut. Der Titelschriftzug ist wunderschön. Ebenso passt das MĂ€dchen mit diesen durchdringenden Augen sehr gut zu May. Dass ihr ihre Haare so chaotisch im Gesicht hĂ€ngen, unterstreicht das Chaos im Titel noch einmal. 




May ist eine Hexe in ihren Teenagerjahren, die nicht nur die Schulbank drĂŒcken, sondern auch noch ein Auge auf die ÜbernatĂŒrlichen der Stadt werfen muss, damit sie in der Welt der Menschen nicht auffallen. Dazu gehören Vampire, DĂ€monen, Geister, Sukkuben und WalkĂŒren.
Dabei will sie nur ein relativ normales Leben fĂŒhren. Die Chance eröffnet sich ihr, als der Schulschwarm Noah sie auf eine Party einlĂ€dt.
Mit einem Kuss beginnt es und es endet alles im Chaos. Und das ist nicht nur daher gesagt.
Die Idee, die hinter Chaoskuss steckt, gefĂ€llt mir sehr gut. Besonders die VerknĂŒpfung mit der Ă€gyptischen Mythologie. Mir ist sie bisher nicht so gelĂ€ufig gewesen, da mich eher die griechische Mythologie interessiert. Gerade deswegen war es aber etwas Neues. Zumindest fĂŒr mich.
Anfangs war ich allerdings sehr skeptisch, als ich hörte, welche Wesen alles auftauchen wĂŒrden und an manchen Stellen war es auch ziemlich viel. Viele Informationen ĂŒber die jeweiligen Wesen und ihre HintergrĂŒnde. Insgesamt kann man darĂŒber hinweg sehen, da es in das Konzept der Geschichte passt. Schließlich steht das Chaos im Mittelpunkt. Das spiegelt sich also auch in der Zusammenstellung der Charaktere und Wesen.


Die Charaktere waren mir sehr sympathisch. Die Protagonistin May, die Serien wie Game of Thrones und Supernatural liebt, Grunge hört und sich alternativ kleidet, ist sarkastisch und chaotisch. Sie versucht "gut" zu sein, schreckt aber auch nicht davor zurĂŒck, mit ihrer Magie kleine Streiche zu spielen.
Besonders gut hat mit die interessante Dynamik zwischen ihr und Noah gefallen. Noah ist ein Charakter, den man auf der einen Seite gerne knuddeln, auf der anderen Seite gerne an die Wand klatschen wĂŒrde. Zumindest schwankte ich immer zwischen diesen beiden Alternativen.
Besonders gut gefallen hat mir Kurt, Mays Hexentier. Er ist ein Nilflughund und lockert die ganze Geschichte noch einmal auf. Denn das braucht die Geschichte, die etwas dunkler und chaotisch ist.


Teresas lockerer und unterhaltsamer Schreibstil passt ebenfalls perfekt dazu.






Es ist definitiv ein gelungener Auftakt der Reihe. Ich bin begeistert und sehr gespannt, wie es mit May, Noah, Viv und allen anderen weiter geht.
Nur zu empfehlen.




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