Montag, 27. Februar 2017

"Die Suche beginnt" von Nicole Böhm [Rezension]

Titel: Die Suche beginnt

AutorIn: Nicole Böhm

Reihe: Die Chroniken der Seelenwächter #1
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Verlag: Greenlight Press

Format: E-Book

Preis: 0,99 €

Seitenanzahl: ca. 150
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Meine Wertung: 4 Herzen

Möchte ich haben!


 
  Ein Vermächtnis aus tiefster Vergangenheit stürzt das Leben von Jess ins Chaos. Als ein magisches Ritual anders endet, als erwartet, wird sie nicht nur mit den gefährlichen Schattendämonen konfrontiert, auch die geheime Loge der Seelenwächter greift in ihr Leben ein. Als wäre das nicht genug, scheint ihre Familiengeschichte direkt mit dem ewigen Kampf zwischen Licht und Schatten verknüpft.

(Quelle und Bildcopyright liegen bei der Autorin.)

Die äußere Erscheinung von „Die Chroniken der Seelenwächter“ hat etwas. Es ist auch das, was mich auf die gesamte Reihe aufmerksam gemacht hat. Sie sind einfach und schlicht. Der Schriftzug mit einem jeweiligen Charakter. Dennoch sind sie erfrischend anders, sie machen neugierig. Auf dem ersten sehen wir Jess, die mit einem Dolch bewaffnet ihre Umgebung betrachtet. Schlicht und dennoch sagt es schon so viel. Zumindest wenn man das Buch schon gelesen hat.




Als Leser wird man unmittelbar in die Handlung hineingeworfen. Aus der Sicht Jaydees wird eine Jagd geschildert. Es fehlen einem jegliche Informationen. Wer ist er? Warum jagt er diese junge Frau? Ist er einer der Guten oder einer der Bösen? Hier gefiel es mir sehr gut. Auch der darauffolgende Wechsel ließ einen nichtswissend zurück. Man fragt sich, wer Jess denn nun ist und wie die unterschiedlichen Charaktere zusammenhängen. Puzzleteilartig setzen sich die einzelnen Kapitel zusammen und geben einem mehr Verständnis für das Bild, das sich hinter den einzelnen Teilen verbirgt. Zunächst gibt es drei verschiedene Sichtweise, aber mehr Charaktere, die es kennenzulernen gilt. Es ist ein spannendes Universum. Es gibt viele Unklarheiten und viele Fragezeichen, aber besonders der Cliffhanger lässt es nicht anders zu. Man muss weiterlesen. Normalerweise mag ich es nicht, mit so vielen Fragen zurückgelassen zu werden. In diesem Fall war es aber wirklich gut gewählt. Man hat schon so viel über das Universum und die Welt der Seelenwächter erfahren, sodass man sich einfühlen kann, aber noch lange nicht genug. Ich bin auf jeden Fall gespannt zu erfahren, worin der Hauptkonflikt liegen wird.




Es sind viele Charaktere, die einem vorgestellt werden. Mir fiel es hier aber erstaunlich leicht, sie auseinanderzuhalten. Es ist eine gute Mischung von verschiedenen Typen.
Jaydee gefällt mir sehr gut. Er ist die Art von Protagonist, die mich fasziniert, von der ich immer mehr erfahren möchte. Ich bin sehr gespannt, wie er sich entwickelt, weil es viel gibt, was in seiner Vergangenheit liegt, was er noch nicht verarbeitet hat.
Jess ist dagegen sympathisch. Sie stellt sich viele Fragen über ihre Familie und wir erfahren nur bedingt etwas. Es bleibt vieles offen.





Angenehm. Bildlich. Einfach.




Der Auftakt der „Chroniken der Seelenwächter“ holt den Leser gut ab. Schnell in die Handlung geworfen, erfährt man dennoch genug über das Universum, um die Neugier zu wecken. Die verschiedenen Charaktere bilden eine gute Mischung.



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