Montag, 15. Mai 2017

"Feenherz: Göttin wider Willen" von Cornelia Zogg [Rezension]

Titel: Feenherz: Göttin wider Willen

AutorIn: Cornelia Zogg

Reihe: /
______________________________

Format: E-Book / Taschenbuch verfügbar

Preis: 4,99 € / 12,99 €

Seitenanzahl: 480
______________________________

Meine Wertung: 3 Herzen







Eine abenteuerliche Reise durch das keltische Irland – voller Magie und Freundschaft. Dana Glensdale lebt für Partys und Shopping. Doch in ihr steckt mehr als eine gewöhnliche junge Frau. Durch einen Unfall und einen Sturz auf dem Nachhauseweg einer Party in der Innenstadt von Dublin erwacht sie in der Vergangenheit – in der Zeit, als Kelten und Naturgeister die Ebenen Irlands bewohnten. Allein in einer fremden Zeit muss sie erkennen, was es bedeutet, erwachsen zu werden – und noch viel mehr. Denn die Götter der alten Welt haben ihren Blick auf sie gerichtet. Und sie erwarten Großes von ihr. Und dabei ist es nicht gerade hilfreich, dass sie sich ausgerechnet in einen von ihnen verliebt...
(Quelle und Bildcopyright liegen bei feelings * emotional ebooks.)




Schöne, stimmige Farben und die junge Frau passt sehr gut zu der Göttin, die sie verkörpert.





Dana Glensdale ist eine verwöhnte Stadtgöre. Sie lebt für Partys und Shopping. Sie führt ein Leben der Oberflächlichkeit. Nach einer Party erwacht sie in der Vergangenheit. In einer fremden Welt, in der die Götter mehr als nur Mythen sind. Sie wird auf eine Reise geschickt. Gefahren warten an jeder Ecke auf sie, die Götter machen ihr das Leben schwer. Die Reise wird eine Suche nach ihr selbst.
Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich dieses Buch sofort haben. Schließlich bin ich ein Fan von Mythen und Irland. Diese Geschichte versprach die perfekte Mischung zu sein. Was diese beiden Aspekte angeht, bin ich auch auf meine Kosten gekommen. Viel wusste ich noch nicht über diese Mythologie und deswegen war es sehr interessant einen kleinen Einblick zu bekommen. Generell gefiel mir die Idee sehr gut. Leider gibt es einiges, was mir persönlich nicht zugesagt hat. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mit der Geschichte warm geworden bin. Zum Teil lag das an dem Tempo der Geschichte. Zeitweise vergeht so viel Zeit, dass ich es als Leser nicht ganz nachvollziehen konnte. Dann wiederum nimmt die Handlung kaum an Fahrt auf.
Gleichzeitig wirkt die Welt an manchen Stellen sehr konstruiert.
Trotzdem konnte es mich so fesseln, dass ich nicht aufgeben, sondern weiterlesen wollte.





Der andere Grund, warum ich mit der Geschichte nicht warm geworden bin, ist Dana selbst. Mir ist sie leider bis zum Ende nicht komplett sympathisch geworden. Anfangs ist sie verwöhnt und wirklich unausstehlich. Ihre Gefühls- und Gedankenwelt hat mich tatsächlich genervt. Auch wie sie mit anderen umgegangen ist.
Der Autorin muss ich dennoch ein Lob aussprechen. Dana macht eine wundervolle Entwicklung durch und sie wird sympathischer. Als Leser kann man sie nach und nach besser verstehen.
Verwundert hat mich die Darstellung der Götter. Sie war … ungewöhnlich. Leider hatte ich das Gefühl, mit Kinder zu tun zu haben und nicht mit Jahrhunderte Jahre alte Götter.



Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Welt wurde sehr schön beschrieben und man konnte es sich wunderbar vorstellen.




„Feenherz: Göttin wider Willen“ ist ein Roman, der in die Welt der keltischen Götter entführt. Mich persönlich konnte er trotz einiger Schwächen irgendwie unterhalten. Die unsympathische Protagonistin und das schwankende Tempo haben das Lesevergnügen jedoch gemindert. 

 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über jeden Kommentar =)