Montag, 29. Mai 2017

"Magicae - Die eiserne Ordnung" von Karin Kratt [Rezension]

Titel: Magicae - Die eiserne Ordnung

AutorIn: Karin Kratt

Reihe: Magicae #1
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Verlag: Dark Diamonds

Format: E-Book

Preis: 4,99 €

Seitenanzahl: 266

Altersempfehlung: ab 16 Jahren
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Meine Wertung: 4 Herzen






**Magisch, dĂŒster und gefĂ€hrlich – ein Muss fĂŒr Fantasy-Fans!**
Die 19-jĂ€hrige Saycia kĂ€mpft im Geheimen gegen die eiserne Ordnung einer vermeintlich perfekten Welt. In der Megastadt Kaledron gibt es keine Ungerechtigkeiten und kein grundloses Leid – so sagt man. Doch nicht nur Fehler werden hier grausam bestraft. Immer wieder gerĂ€t Saycia ins Visier der stĂ€dtischen Sicherheitsgarde, bis ihr nur noch ein Ausweg bleibt: Sie muss fliehen – in ein Land, vor dem Technik und Fortschritt haltgemacht haben. Und in dem sie Ajun begegnet. Der charakterstarke Mann zieht sie vom ersten Moment an in seinen Bann. Viel Zeit bleibt Saycia allerdings nicht, um sich an ihr neues Leben zu gewöhnen, denn die Kaledronier haben sie und ihren Widerstand noch lange nicht vergessen…  
(Quelle und Bildcopyright liegen bei Carlsen Dark Diamonds.)





Der Gesichtsausdruck der jungen Frau finde ich sehr passend fĂŒr die Geschichte. Ebenso das, was sich um das Zentrum befindet, da es die technische Komponente des Romans unterstreicht.



Saycia arbeitet als Technikerin in Kaledron. Einer perfekten Welt, die sie als Arbeiterin unterstĂŒtzen darf. Im Geheimen manipuliert sie Programme, um sich gegen Ungerechtigkeit, die nur sie zu sehen scheint, zu wehren. Dadurch gerĂ€t sie immer wieder ins Visier der Kenai, der Sicherheitsgarde von Kaledron. Sie flieht und kommt in ein altertĂŒmliches Dorf. Ajun, eine AnfĂŒhrer des Dorfes, nimmt sich ihrer an und fĂŒhrt sie in eine Welt der Magie ein. Ihre Vergangenheit lĂ€sst sich jedoch nicht ausradieren und die Kenai sind ihr bald auf den Fersen.
Auch dieses Buch gehörte zu meinen Must-Reads dieses Dark Diamonds Monats. Innerhalb kĂŒrzester Zeit habe ich dieses Buch auch wieder beendet. Auch Karin fĂŒhrt uns in eine Welt der Technik ein, die sie wunderbar mit einer Welt verbindet, in der kein Fortschritt stattgefunden hat. Statt Energie gibt es dort Magie. Die perfekte Stadt Kaledron scheint dĂŒster. Saycia leidet unter den Strafen, die die Kenai ĂŒber die Bevölkerung aussprechen dĂŒrfen. Die Welt der Magie erscheint dagegen wie ein ruhiger Hafen, wenn man denn mit seiner Magie umgehen kann.
Die Handlung wird uns aus der personellen Sicht von Saycia erzĂ€hlt. Die ErzĂ€hlperspektive schafft eine gewisse Distanz zu unserer Protagonistin, die ich an einigen Punkte sehr schade fand. Doch die Handlung macht die fehlende Bindung definitiv wett. Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast an einem StĂŒck gelesen. Es ist spannend zu verfolgen, wie Saycia sich an die neue Umgebung gewöhnt und wie sie lernt, mit ihrer Magie umzugehen. Einige Wendungen habe ich so nicht erwartet und das hat dazu beigetragen, dass ich nicht aufhören wollte, zu lesen.
WĂ€hrend ich das Tempo der Handlung zum grĂ¶ĂŸten Teil sehr angenehm fand, kam mir das Ende zu schnell. Außerdem wirkt es etwas ĂŒberstĂŒrzt. Trotzdem macht es Lust auf die Fortsetzung, auf die ich jetzt warten muss.




Saycia ist eine mutige Protagonistin, die klare Werte hat. Die Kenai haben nicht nur einmal versucht, sie zu brechen. Dennoch steht sie immer wieder auf. Das erklÀrt an vielen Punkten ihre Vorsicht. Es macht sie sehr sympathisch. Doch leider ist dort, wie oben angesprochen, auch eine gewisse Distanz, sodass ich Saycia nicht komplett greifen kann.
Ajun ist ein ruhiger Mann, der sehr beherrscht und besonnen wirkt. Leider bleibt er neben Saycia zu Beginn sehr blass. Sympathisch, aber blass. Zum Ende hin gewinnt er an Farbe und ich sehe sehr viel Potenzial fĂŒr die ĂŒbrigen Teile der Trilogie.



Karin Kratts Schreibstil gefÀllt mir sehr gut. Die Welt, die sie zeichnet, kann man sich sehr gut vorstellen.





„Magicae – Die eiserne Ordnung“ ist ein spannender Auftakt der neuen Trilogie von Karin Kratt. Ich habe Lust auf mehr. Die Welt gefiel mir sehr gut, ebenso die spannende Handlung. Die Protagonistin Saycia ist wunderbar gezeichnet, nur Ajun bleibt daneben sehr blass. Es ist definitiv noch Luft nach oben, aber schon im ersten Teil steckt viel Potenzial, das zum grĂ¶ĂŸten Teil auch genutzt wurde.

Ich danke Netgalley.de und dem Verlag fĂŒr das Leseexemplar.


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