Mittwoch, 21. Juni 2017

Talk-Stage mit Sarah Nisse

Aloha! Ich begrüße euch ganz herzlich auf der Talk-Stage.
Quelle: pixabay.de / User: lillaby
 Letzte Woche Mittwoch hatte ich Anke Unger zu Besuch. Wer das Interview nachlesen möchte, kann das gerne hier tun. Ansonsten freue ich mich meinen nächsten Gast begrüßen zu dürfen. Mit tosendem Applaus, bitte. Hier für euch ist Sarah Nisse.


 
© privat
Sarah Nisse ist Deutsch-Französin und pendelte im Mittelrheintal schon immer zwischen zwei Welten. Sie begann während ihres Studiums der Geschichte, Politikwissenschaft und Publizistik Romane zu schreiben, vorwiegend für Jugendliche. Heute lebt sie als Lehrerin mit ihrem Mann im Rhein-Main-Gebiet.
(Quelle: www.carlsen.de) 


Sarah, ich finde es wunderschön, dass du hier bist. Ich hoffe sehr, dass du dich wohlfühlst.
Auf deinen Roman "Amour fantastique. Hüterin der Zeilen", der am 30. Juni bei Dark Diamonds erscheint, möchte ich später zu sprechen kommen. Erst einmal möchte ich dich etwas mehr kennenlernen. Dafür habe ich einige kleine Fragen für dich vorbereitet. Verrat mir:

Zitronen- oder Pfirsicheistee?
Eindeutig Pfirsicheistee

Vampir oder Werwolf?
Wölfe sind faszinierende Tiere, deshalb liebe ich Geschichten mit Werwölfen auch so sehr. Zum Beispiel die Reihe „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater.

Chaotisch oder Ordentlich?
Eher ordentlich

Regen oder Schnee?
Schnee, am liebsten in der Vorweihnachtszeit! *grins*

Braun oder Blond?
Beides. Ich habe da wirklich keine Präferenz.

Gitarre oder Klavier?
Klavier

Reisen oder Zuhause?
Definitiv Reisen! Ich bin sehr gerne in der Welt unterwegs und möchte am Ende meines Lebens so viele Regionen wie möglich gesehen haben.

Harry Potter oder Herr der Ringe?
Harry Potter, keine Frage. Weil es DAS Buch war, mit dem ich aufgewachsen bin. Weil mich nie zuvor eine Welt so fasziniert hat wie die von Harry Potter. Und weil mich die Reihe selbst zum Schreiben inspiriert hat.

Fallschirmspringen oder Tiefseetauchen?
Da ich Höhenangst habe und somit niemals einen Fallschirmsprung wagen werde, wähle ich hier Tiefseetauchen. Da gibt es bestimmt auch faszinierende Unterwasserwesen zu entdecken, die man gut in den ein oder anderen Roman einbauen könnte *zwinker*

Pinnwand oder Zettelwahnsinn?
Zettelwahnsinn. Ich schreibe mir ziemlich viel kreuz und quer auf und irgendwie haut es immer hin, dass ich alles wiederfinde. Meine Pinnwand befindet sich virtuell in meinem Kopf *zwinker*

Vielen Dank für deine Antworten. Ich würde auch immer das Reisen wählen. So schön Zuhause auch ist, es gibt noch zu viele Orte, die ich nicht gesehen habe.

Im nächsten Teil möchte ich dir etwas andere Fragen stellen. Sie mögen vielleicht etwas willkürlich erscheinen, was sie auch sind. Deswegen stehen sie unter dem Motto Randomtopics.
Als ich vorhin mal einen Blick in meinen Kühlschrank geworfen habe, habe ich mich gefragt: Was hast du am liebsten in deinem Kühlschrank?
Schokopudding. Es geht nichts über Schokopudding.


Ist ja auch ziemlich lecker *lach*, obwohl ich Vanille lieber mag. Bleiben wir doch einmal bei deiner Einrichtung. Jetzt möchte ich weniger über die Inhalte deines Kühlschrankes erfahren, sondern mehr über die Einrichtung.
Wie sieht dein Traumhaus aus?
Mein Traumhaus hätte natürlich eine riesige Bibliothek, einen Garten mit wilden Blumen und ein Arbeitszimmer mit großen Fenstern, aus denen man aufs Meer hinausschauen kann. Das wäre ein Traum!


Brauchst du noch eine Mitbewohnerin, denn in diesem Haus würde ich auch gerne wohnen. Hach *schwärm*.
Eine Frage habe ich noch für dich in diesem Teil, bevor wir auf deine Bücher zurückkommen.
Welche Musik würde bei deinem Einzug in dein eigenes Box Match laufen?
Definitiv ein Song von Sia. Ich liebe ihre Musik und das ein oder andere Lied läuft bei mir während des Schreibens in Schleife, um mich zu motivieren. Das würde beim Box Match sicher auch helfen.


Sia kenne ich sogar *lach*
 An dieser Stelle möchte ich mehr über deinen neuen Roman erfahren. Welche drei Worte würdest du wählen, wenn du "Amour Fantastique. Hüterin der Zeilen" beschreiben sollst?
Magie. Bücher. Liebe.


Worauf dürfen sich deine Leser, und ich, freuen?
Sie dürfen sich auf eine gehörige Portion Magie freuen, auf uralte Familienintrigen, eine alte, staubige Villa voller Bücher und Geheimtüren vor den Toren von Paris, einen attraktiven Millionärssohn, in dem so viel mehr steckt, als man meint, und auf ganz viel Liebe. Romantische Liebe, düstere Liebe, verfluchte Liebe, Liebe zu Büchern und zu all den unzähligen Schicksalen, die schon auf Papier verewigt wurden – kurz gesagt: Meine Leser dürfen sich auf eine Menge fantastischer Liebe freuen, wie der Titel ja auch schon verrät *lach*



Das klingt wirklich spannend. Ich freue mich schon, wenn ich in diese Welt eintauchen darf. Was hat dich denn am meisten an dieser Geschichte fasziniert?
Am meisten hat mich fasziniert, beim Schreiben selbst in die Welt von Büchern und Geschichten einzutauchen. Ich liebe es, Bücher über Bücher zu lesen. Und ein Buch über Bücher und Geschichten schreiben zu dürfen, war ein tolles Erlebnis, weil es unglaublich Spaß gemacht hat. Tatsächlich war „Amour Fantastique“ der Roman, der mir am leichtesten von der Hand ging und mir beim Schreiben sehr viel Freude bereitet hat. Ich hoffe, dieses Gefühl überträgt sich ein bisschen auf die Leser *grins*


Das klingt sehr danach, dass es ein Projekt direkt aus deinem Herzen ist. Es ist aber nicht erstes Werk. Neben der „Dunkelherz“-Dilogie ist ein weiterer Einzelband im Drachenmond Verlag erschienen. Was gefällt dir am besten daran, eine neue Geschichte zu beginnen?
Das beste ist die Ungewissheit. Obwohl diese auch lähmen kann, weil man noch nicht weiß, ob diese ersten Sätze überhaupt zu etwas führen werden, ist es unglaublich aufregend, sich einfach in die Geschichte zu stürzen und sich selbst von ihr überraschen zu lassen. Gerade zu Beginn des Schreibprozesses ist noch alles offen, was auch bedeutet, dass alles möglich ist. Das empfinde ich immer als großes Abenteuer. Ich plane einen Roman mittlerweile nicht mehr so intensiv im Voraus wie früher, weil ich es so spannend finde, die Figuren und ihre Konflikte beim Schreiben kennenzulernen und zu entdecken.


Da unterscheiden sich ja auch alle Autoren voneinander. Einige können nicht ohne alles ins kleinste Detail zu plotten. Aber sehr interessant, dass es bei dir anders ist.
Wie sieht denn ein typischer Schreibtag für dich aus? Was darf auf keinen Fall fehlen?
Ich brauche nicht viel zum Schreiben – bloß meinen Laptop, Musik auf den Ohren, die von der Atmosphäre zu meiner Geschichte passt, und am besten noch eine Tasse grünen oder schwarzen Tee. Ich kann sehr gut zu Hause am Wohnzimmertisch oder auf der Couch arbeiten, aber auch in der Bahn oder der Bibliothek. Einen typischen Schreibtag gibt es bei mir nur selten, weil ich hauptberuflich als Gymnasiallehrerin arbeite und mir so immer nur ein paar Stunden zum Schreiben bleiben. Dafür liebe ich es umso mehr, wenn ich wirklich mal einen reinen Schreibtag einlegen und komplett in meiner Geschichte versinken kann.


An dieser Stelle möchte ich dir danken für den Einblick, den du uns gewährt hast.
Bevor ich mich wieder von dir verabschieden muss, hat Anke Unger letzte Woche eine Frage für dich hier gelassen. Die Antwort interessiert mich auch sehr.
Anke hat gefragt:
Liebe Sarah, schreibst du eigentlich auch manchmal Texte auf Französisch oder überlegst, deine Texte auf Französisch zu übersetzen? Und gibt es einen Unterschied zwischen dem Denken/Schreiben auf Deutsch und auf Französisch?
Ich selbst bin ja Deutsch-Französin und habe als Kind schon beide Sprachen gesprochen. Allerdings bin ich in Deutschland geboren und aufgewachsen, Französisch habe ich also hauptsächlich mit meinen Verwandten gesprochen und nicht oft geschrieben. Es würde mir sehr schwer fallen, einen Roman auf Französisch zu schreiben – ich würde mir auch nicht zutrauen, einen meiner Romane selbst ins Französische zu übersetzen, da mir da einfach die richtigen Formulierungen und das passende Vokabular fehlen würden - die Sprache eines Romans ist einfach eine ganz andere ist als die alltäglich gesprochene. Obwohl es natürlich toll wäre, wenn meine französische Verwandtschaft meine Geschichten auch endlich lesen könnte *lach*



Hach, ich finde es so cool, wenn man zweisprachig aufwachsen kann.

Als letzte Amtshandlung musst du mir noch verraten, was du unbedingt von Veronika Rothe, die nächste Woche an deiner Stelle sitzen wird, wissen willst.
Liebe Veronika, hättest du selbst gerne eine Superhelden-Fähigkeit und wenn ja, welche würdest du dir warum wünschen?

  Jetzt noch einmal: Ein herzliches Danke, dass du dich meinen Fragen gestellt hast. 

Ich hoffe, du hattest auch so viel Spaß dabei. Das gleiche gilt auch für euch, die ihr das Interview verfolgen durftet.
Nächste Woche wird Veronika an meiner Seite sitzen.






Bereits erschienene Werke
Titel: Dunkelherz - Welt in Scherben
Autorin: Sarah Nisse
Reihe: Dunkelherz #1
Format: Softcover / E-Book
Preis: 14,90 € / 4,99 €
Seitenanzahl: 384
Möchte ich haben!
ET: 18. Dezember 2015


Kurzbeschreibung
„Es gibt eine Parallelwelt. Und die befindet sich nicht hinter verzauberten Spiegeln oder verzauberten Schränken, nein – sie befindet sich im menschlichen Herzen. Jeder von uns trägt diese Welt in sich. Jeden Tag. Zu jeder Sekunde.“
Das menschliche Herz ist in Aufruhr. Bisher lebten alle Gefühle friedlich miteinander, doch nun ist ein Kampf um Macht und Einfluss entbrannt. Nur die fünfzehnjährige Ava aus Glücksland kümmert das nicht: Sie beschließt, den verbotenen Neidwald zu bezwingen und damit das größte Abenteuer ihres Lebens zu wagen. Doch schon bald wird ihr klar, dass sie geradewegs in eine tödliche Verschwörung schlittert…
Bist du bereit, Ava in den Neidwald zu folgen und den Zauber des Herzens zu erleben?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Drachenmond Verlag)

Zum zweiten Teil "Dunkelherz -  Nacht aus Schatten" kommt ihr hier.



Titel: Schmetterlingsblau
Autorin: Sarah Nisse
Reihe: /
Verlag: Drachenmond Verlag
Format: Softcover / E-Book
Preis: 12,90 € / 3,99 €
Seitenanzahl: 312
Möchte ich haben!
ET: Oktober 2016

Kurzbeschreibung
„Und vergiss nicht, ihn zu küssen.“ Ihre Stimme war jetzt bloß noch ein Hauchen. „Schmetterlinge küssen nämlich nicht, Jade. Schmetterlinge lieben nicht. Sie fliegen bloß. Fliegen und fliegen…, bis sie irgendwann vergehen.“
Wie weiche Flügelteppiche legen sich die Schmetterlinge auf die Wiesen der Normandie. Alain kümmert es nicht, schließlich hat er soeben seine Eltern zu Grabe getragen. Doch dann trifft er Jade. Nur für einen Sekundenbruchteil streifen sich ihre Blicke durch das Hoftor einer alten Villa, dann verschwindet das blasse Mädchen mit den leuchtend blauen Augen wieder und Alain ist sicher, dass er sie nie wiedersehen wird. Denn niemand kennt die Mädchen der Villa Papillon. Niemand im Dorf wagt es, ihr Geheimnis zu lüften. Niemand, bis auf Alain. Doch wird es ihm gelingen, Jade vor ihrem traurigen Schicksal zu bewahren?
(Quelle und Bildcopyright liegen beim Drachenmond Verlag.)




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